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Immobilien haben einen ganz besonderen Stellenwert im Leben eines jeden Menschen. Zum einen ist eine Immobilie immer ein Zuhause und damit zentraler Lebensmittelpunkt für Mensch und Familie. Für wieder Andere sind Immobilien eine solide Kapitalanlage und damit langfristige Absicherung des Vermögens.

Immobilie als Lebensraum

Ob Haus mit Obstgarten in einer ländlichen Gegend oder gemütliche Altbauwohnung im Stadtzentrum – Wohnungen sind Lebensraum und damit auch ein zentraler Lebensmittelpunkt ihrer Bewohner. Die Wahl der Immobilie, ob nun als Eigentum oder auch nur als Mietsache, wird also selten zufällig oder übereilt vonstatten gehen. Bei der Auswahl werden bei Alleinstehenden Aspekte wie Bezahlbarkeit oder Nähe zum Arbeitsplatz eine Rolle spielen – bei Familien unter Umständen die Nähe zu Schulen und Freizeitaktivitäten. Die Gründe für die Wahl einer bestimmten Immobilie sind also ebenso individuell wie die Bewohner selbst und selbstverständlich sehr abhängig von dem zur Verfügung stehenden Budget.

Wohnraum oder Kapitalanlage?

Die Anforderungen an eine Immobilie unterscheiden sich sehr, wenn es darum geht, ob eine Immobilie als Wohnraum oder Kapitalanlage dienen soll. Während eine Wohnung die Anforderung eines gemütlichen und adäquaten Lebensumfeldes gestalten soll, so geht es bei Immobilien als Kapitalanlage vornehmlich um den maximal zu erzielenden Gewinnzuwachs. In beiden Fällen ist es ratsam, sich Rat von Fachleuten zu holen.

Warum und wann Makler oder Immobilen-Broker?

Wenn man privat einen Wohnungswechsel vorzunehmen gedenkt, muss man sich darüber Gedanken machen, welche Anforderungen die neue Wohnung erfüllen soll. Insbesondere bei einem Umzug in eine neue Stadt kann diese Aufgabe zu einer echten Herausforderung werden. Nicht jede Wohnung ist ideal, selbst wenn sie augenscheinlich alle Anforderungen erfüllt und dazu noch bezahlbar ist. Bei einer Mietwohnung mag ein „Fehlgriff“ nicht so schwer wiegen. Bei Eigentum sähe das schon ganz anders aus.

Immobilienmakler kennen ihren Einzugsbereich und ihre Stadt. Was nutzt eine gemütliche und helle Wohnung, wenn sie mitten in einem bekannten „Problemstadtteil“ liegt? Sucht man Wohnungen „von Privat“, werden die Eigentümer sicherlich nicht zugeben, dass ihre Wohnungen in einem problematischen Umfeld liegen. Ganz besonders bei Familien mit Kindern können sich solche Entscheidungen sehr existenziell auf den Familienfrieden auswirken. Makler sind der erste Ansprechpartner, um Wünsche zu äußern. Der Makler wird dann für den Kunden eine passende Wohnung anbieten und die Wünsche berücksichtigen. Die Frage, ob ein Kunde dann auch in den Stadtteil passt, in dem die Immobilie liegt, ist für einen Makler quasi selbstverständlich. Dazu sind Makler auch mit den Objekten und Eigentümern vertraut. Im Falle einer Vermietung kann es auch wichtig sein, dass Vermieter und Mieter zusammenpassen. Im Falle von Eigentumswohnungen in Stadthäusern wäre ein Zusammenpassen von den neuen Eigentümern mit den anderen Bewohnern im Haus wichtig. Oftmals wird bei der Wohnungssuche übersehen, dass nicht nur die Wohnung selbst, sondern auch der Stadtteil, die Lage und letztlich auch die Nachbarn zu einem wohligen Wohnen dazugehören. Solche Informationen in einer neuen Stadt selbst zu recherchieren, kann sehr anstrengend sein. Dem Immobilienmakler liegen diese Informationen zu seinen Objekten bereits vor.Immobilienmakler werden

Ganz ähnliche wertvolle Informationen gehören zum Handwerkszeug eines Immobilienbrokers. Während ein Makler vornehmlich Objekte vermittelt, die dann gemietet oder auch gekauft als Wohnung dienen, vermitteln Broker überwiegend Immobilien, die der Kapitalanlage dienen. Neben einem unmittelbaren Status des Objektes spielen bei einer Kapitalanlage andere Faktoren als die Nachbarn eine wichtige Rolle. Ob der Wert einer Immobilie steigt oder fällt, hängt nicht zuletzt sehr von der Entwicklung der kompletten Region ab. Ein Broker wird also wichtige Informationen zur Demografie einer Region haben und auch wissen, ob sich eine Stadt als Wirtschaftsstandort langfristig attraktiv hält. Natürlich besteht immer ein kalkulierbares Restrisiko. Die Chance Mithilfe eines Immobilienbrokers an ein langfristig gewinnbringendes Objekt zu kommen, ist jedoch ungleich höher, als wenn man sich selbst auf die Suche begäbe.

Ausgebildete oder selbsternannte Experten?

Die Zeiten für private Anleger sind unsicherer geworden. Nicht nur weil es durch die Finanzkrise immer schwerer wird, sein Kapital gewinnbringend anzulegen, sondern auch weil es immer schwerer wird, fachkundige Beratung zu bekommen. Schon lange ist der Gang zum Bankberater nicht mehr so seriös, wie es eigentlich sein sollte. Nicht selten fließen die Interessen des Finanzdienstleisters mit in die Beratung. Während eine Fehlberatung dem Finanzdienstleister eine schlechtere Monatsbilanz liefert, bedroht sie für Privatanleger oftmals die komplette Existenz. Diese Entwicklung ist selbstverständlich auch schon bei den Anlegern angekommen und das Vertrauen in „die Banken“ ist deutlich und für die Branche spürbar gesunken. Umso wichtiger sind seriöse und unabhängige Berater, die zwar auch von ihren Provisionen leben müssen; dabei aber im Interesse ihrer Kunden und Klienten Entscheidungen treffen.

Makler und Broker sind keine „geschützten“ Berufe. Dies bedeutet, dass die Berufsbezeichnungen über die Industrie- und Handelskammern keinen besonderen Auflagen unterliegen. Zu Deutsch: jeder darf sich Makler oder Broker nennen. Selbst dann, wenn er das dazu nötige Rüstzeug gar nicht mitbringt. Für die Branche ist dies natürlich eine etwas unglückliche Situation, da sie nicht dazu beiträgt, dass das Vertrauen des Kunden wächst. Insbesondere im Sektor der Finanzdienstleister kam es dabei in der Vergangenheit immer wieder zu unschönen Meldungen, bei denen Kunden durch Fehlberatung ein finanzieller Schaden entstanden ist. Nun ist der Verlust einer Geldanlage bei einem geringen Geldwert sicherlich keine wünschenswerte Angelegenheit – doch ist nie nicht zu vergleichen mit dem Niedergang einer Immobilie, welche quasi eine komplette Existenz mit sich reißt.

Kapitalanlagen in Immobilien dienen einer sehr fundierten finanziellen Absicherung und werden oft so ausgelegt, dass die Anleger einen unbeschwerten Lebensabend genießen können. Umso wichtiger ist, in diesem Zusammenhang, eine gute und seriöse Beratung.

Nun gibt es auf dem Markt neben vielen selbsternannten Experten selbstverständlich auch Makler und Broker, denen man ihre Expertise nicht absprechen kann.

Immobilien mieten

Immobilienmakler Ausbildung gibt es nicht.

So schrecklich es auch klingen mag: Es gibt in Deutschland keine gesetzlich geregelte Berufsausbildung zum Immobilienmakler. (siehe Immobilienmakler-Ausbildung24.de für mehr Informationen)

Sehr wohl aber eine dreijährige Berufsausbildung zum Immobilienkaufmann/kauffrau. Der Unterschied von einem Immobilenkaufmann zum Makler wird sich mit dem Gewerbestand ergeben. Während der Immobilienkaufmann i.d.R. in einem Betrieb angestellt ist, sind Immobilienmakler selbstständige Gewerbetreibende und unterliegen damit einigen Auflagen der Industrie- und Handelskammern. Zwar kann sich „jedermann“ Makler oder Broker nennen; um sich jedoch als Gewerbetreibender niederzulassen, gibt es einige Bestimmungen aus dem zivilrechtlichen Bereich, die erfüllt werden müssen.

Wirklich seriöse und erfolgreiche Immobilienmakler und Broker rekrutieren sich letztlich aus ausgebildeten Immobilienkaufleuten, die sich im Laufe ihres Lebenslaufes als selbständige Gewerbetreibende niedergelassen haben. Solche Makler werden ihre Kunden also nicht nur gut, sondern auch fachkundig beraten können.

Während Handwerker oftmals ihren Meisterbrief stolz in ihren Geschäftsräumen präsentieren, werden Makler die Zeugnisse ihrer Ausbildung nicht an die Wände pinnen. Kunden ist es allerdings auch nicht verboten, danach zu fragen. Insbesondere dann nicht, wenn sie einem Makler oder Broker mit einer so wichtigen Geldanlage vertrauen sollen.

Zusammenfassung: Worauf sollte man achten?

Bei Mieten von Immobilien:

– Suchen Sie eine Immobilie, die zu Ihnen passt. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern ebenfalls auf die Lage, das Umfeld, Verkehrsanbindungen und Nachbarn. Auch der Zustand eines Objektes ist wichtig. „Versteckte Mängel“ können nicht selten zu unliebsamen Überraschungen führen.

– Bei einem Umzug in eine neue Stadt empfiehlt sich der Gang zu einem Immobilienmakler. Dieser wird die Wünsche und Anforderungen seiner Kunden berücksichtigen und dementsprechend Objekte anbieten können, die auf den Kunden zugeschnitten sind. Makler werden also eher das passende Angebot finden, als das man es allein in den Anzeigenspalten von „von Privat zu Vermieten“ finden kann.

Bei Kauf von Immobilien als Wohnung für den Eigenbedarf

– Bei einem Kauf von Immobilien sollte der Gang zum Immobilienmakler obligatorisch sein. Wenn man das Objekt nicht gerade von Freunden oder Verwandten kauft, sollte man sich auf die Expertise eines Fachmannes verlassen. Dies betrifft nicht nur Umzüge in eine fremde Stadt, sondern ganz generell den Ankauf von Objekten. Ein Makler wird den finanziellen Spielraum seiner Kunden berücksichtigen und diesen auch in eine Relation zum Zustand der Immobilie setzen können. Was nutzt ein „günstiges Objekt“, wenn nach kürzester Zeit Kosten für Reparaturen und Instandhaltung anfallen, die den finanziellen Rahmen der Käufer weit übersteigen. Um solche Überraschungen zu vermeiden, wird der Gang zum Immobilienmakler stets von Vorteil sein.

Bei Kauf von Immobilien als Kapitalanlage

– Auch bei dem Kauf eines Objektes wird der Gang zu einem unabhängigen Makler oder Broker von Vorteil sein. Während die Berater in Banken oder anderen Finanzdienstleistern die eigenen Interessen berücksichtigen müssen, sind freie Makler und Broker ungebunden und handeln somit eher im Interesse des Kunden.

– Achten Sie bei der Wahl des passenden Maklers nicht nur auf das Angebot von Immobilien, sondern auch auf die fachliche Kompetenz des Maklers oder Brokers. Fragen Sie nach! Wenn der Wert eines Objektes fällt, ist der Käufer stets der Leidtragende. Niemand wird es Ihnen also Übel nehmen, wenn Sie sich vor der Wahl eines Maklers umfassend informieren.

Abschließend: Makler vor Broker.

Während Immobilienmakler nicht selten angestammte Gewerbetreibende sind, die Immobilien zu Kauf und Vermietung anbieten, verstehen sich „Broker“ eher als Vermittler für Objekte zur Kapitalanlage. Broker rekrutieren sich dabei eher aus den Reihen der Finanzdienstleister und selten aus denen der Immobilienkaufleute. Im Zweifelsfall wird man die sogenannten „schwarzen Schafe“ der Branche also eher unter den Brokern finden als unter den Maklern. Letztlich gilt es hier zwar nur um eine Begriffsdefinition, die der Kunde leicht klären kann, indem er nachfragt. Im Zweifelsfall sollte jedoch nie vergessen werden, dass eine Frage weit weniger kostet, als der Niedergang einer Immobilie.